Klavierunterricht für erwachsene Anfänger:

Es ist zu spät nicht anzufangen

Erwachsene Anfänger Klavierunterricht in Wien (photocase)

Als professioneller Musiker und Lehrer lerne ich viele Erwachsenen kennen, die ihr Bedauern äußern, dass sie nicht als Kind Klavierspielen gelernt haben. Sie glauben, es sei unmöglich, Musik zu lernen, als gäbe es ein unaufgeschriebenes Gesetz, das Erwachsenen verbietet, Musik zu lernen!

Das ist ein Mythos.

Ganz im Gegenteil: Erwachsene Anfänger sind sehr erfolgreich beim Musiklernen und verfügen über eine ganze Menge von Vorteilen, die es ermöglichen, Musik zu lernen. Ich unterrichte viele erwachsene Anfänger, die nicht nur einen großen Erfolg erreicht haben, sondern -- noch wichtiger -- sich jedes Mal auf das Spielen freuen. (Meine eigenen erwachsenen Schüler können mich vielleicht korrigieren, aber ich nehme an, dass sie ihre Mütter und Väter nicht jede Woche schreiend zu mir schicken!)

Vorteile von erwachsenen Anfängern

Erwachsene Anfänger haben eine ganze Menge von Vorteilen, die ihnen das Musiklernen erleichtern:

Ein Hauptgrund, warum Erwachsene fürs Musiklernen ideal sind, ist die Tatsache, dass das Musiklernen hauptsächlich eine mentale und emotionale Tätigkeit ist und Erwachsene besitzen sehr entwickelte Gedanken und Emotionen. Mit korrektem Training sind Gehirn und Emotionen immer aktiv (was beim Musikunterricht tragischerweise fast immer missverstanden ist) und Erwachsene sind für dieses Training ideal. Darüber hinaus können Erwachsene mehr ausdrücken und simultan noch mehr emotionale Befriedigung bekommen.

Ein Geständnis…

Ich muss ein Geständnis ablegen. Ich war selber ein erwachsener Anfänger -- deswegen kann ich eine gewisse Autorität behaupten. Das Klavierspiel habe ich mit siebzehn angefangen und ich habe in diesem späten Alter die Klassik plötzlich und leidenschaftlich entdeckt. (Na ja, es gab doch einen frühen Versuch, nachdem meine unkompetente Lehrerin meiner Mutter erteilte: "Bitte nehmen Sie jede Woche Ihr Geld und werfen Sie es weg! Albert wird nie im Leben das Klavier spielen können!")

Summit (photocase)

Nichts motiviert mich mehr als die Behauptung, etwas sei "unmöglich". Es stimmt schon, dass es ein latentes Talent gab aber das hat auf keinen Fall sehr viel Arbeit ausgeschlossen. Ich wollte beweisen, dass "physische" Einschränkungen eher psychologisch sind und mein explizites Ziel war es, das "Unmögliche" möglich zu machen. Dieses Ziel hat mich nicht nur zum Konzertpianisten gemacht, sondern es hat mich zu einigen Werken im Klavierrepertoire geführt, die auch die meisten professionellen Pianisten für unspielbar halten und die ich nach nur wenigen Jahren Klavierspielen sehr erfolgreich im Konzert gespielt habe. Ich will mich auf keinen Fall rühmen, sondern ich will ein Beispiel geben und will Sie ermutigen, Ihr eigenes musikalisches Potential zu erreichen.

Also, wenn Sie mich dazu überreden... hier ist ein kleines Beispiel eines "unmöglichen" Stücks, das ich in einem Konzert im Januar 1998 gespielt habe. Es ist eine der Studien nach den Etüden von Chopin von Leopold Godowsky (1870-1938). Hier spielt die linke Hand Chopins ursprünglichen Part (aus der "schwarzen Tasten" Etüde) für die rechte Hand.

(Ich habe schon einige amüsante Anekdoten von diesen frühen Jahren wie z.B. der Dirigent, der vor unserer Aufführung des Klavierkonzerts für die Linke Hand von Maurice Ravel auf einer Korrektur meiner Biographie bestanden hat:

"Es steht, Sie haben erst vor vier Jahren das Klavierspielen angefangen."

"Ja, das stimmt."

"Aber das ist eines der schwierigsten Konzerte im Repertoire... Das ist unmöglich!")

Es gab zwei grundsätzliche Faktoren, die mich zum Erfolg geführt haben: (1) eine positive Psychologie und (2) hervorragende Lehrer. Wenn eines davon fehlt, ich verspreche, Sie werden nicht mal anfangen zu sehen, was Sie wirklich können. Wenn Sie beides haben werden Sie staunen!

Ich wahr geehrt, den folgenden Brief von einem jungen Pianisten namens Jason zu bekommen:

"I'm sure you realize that your progress is pretty much an anomaly in the world of piano playing, I'd say greater than even Godowsky's self taught achievements (he had decades of more time!). I really think that your early recordings are very important as a historical document. It is countless how many times I have heard and read that once you are past a certain age (usually 12 or 13) piano mastery is next to impossible. Just the other day I saw the BCC documentary 'Imagine Being a Concert Pianist' where one of the interviewed professors states, 'If one's technique isn't really sorted out by 15, 16, or 17, they may progress, they make get good, but will always feel hang ups and uncertainties; they aren't naturally virtuosic.'

"Your early recorded performances completely dispel that myth twofold. Not only are you playing well, but you are playing music that many professional pianists never dare touch! I truly believe your early playing provides a great indication of what the human spirit can actually achieve when freed from dogmatic ideas and attitudes. If anything you show that great playing can be developed at any age!"

Von Jasons Brief bin ich mindestens genauso ermutigt wie er von meiner Story. (Um das einmal festzuhalten glaube ich nicht, dass meine bescheidene Leistung den Vergleich mit Godowsky verdient.) Ich wollte eigentlich meine Geschichte als Geheimnis behalten aber ich sehe es als ein Art Berufung, anderen dabei zu helfen, ihre psychologischen Mythen zu überwinden. Erst dann können Sie die reine Freude am Spielen erfahren!

Wenn Sie ein erwachsener Anfänger sind oder bedauern, als Kind die Musik aufgegeben zu haben sollen Sie sich ermuntern, Ihre Musikalität zu entdecken. Rufen Sie +43 (699) 81 31 26 57 an oder füllen Sie das beigefügte Formular aus, um beim Studio einen Termin zu vereinbaren.

Ich wünsche Ihnen viel musikalischen Erfolg!


Ihr

Albert



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